Einmaleins üben mit Kreide
Du bist draußen. In der Hand hast du Kreide. Auf dem Boden ist Platz. Heute brauchst du kein Mathebuch, heute spielst du Mathe. Du wirst hüpfen, werfen, rechnen. Du wirst Fehler machen und lachen. Und am Ende wirst du etwas können, das sich vorher noch schwer angefühlt hat. Das Einmaleins kannst du nämlich auch mit dem ganzen Körper lernen. Du siehst die Zahlen, du sprichst sie aus, du bewegst dich. So versteht dein Gehirn viel besser, wie die Aufgaben zusammenhängen. Und das Beste: Du brauchst nur Kreide, zwei Steine oder andere Naturmaterialien und etwas Mut, um loszulegen.
Dinge, die du brauchst
- Kreide
- Naturmaterialien
Schritt-für-Schritt-Anleitung
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Suche dir einen freien Platz draußen. Auf dem Schulhof, im Hof oder auf einer freien Terrasse. Schnappe dir Kreide, am besten eine Farbe, die du gut sehen kannst. Male in die Mitte ein großes Kreuz. Das ist dein Malzeichen.
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Rund um das Malzeichen schreibst du die Zahlen von 0 bis 10. Die Zahlen sollen gut lesbar sein und genug Platz dazwischen haben, damit du später mit den Steinen oder Füßen gut darauf zielen kannst. Dein Zahlenrad ist jetzt fertig.
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Jetzt brauchst du zwei kleine Steine oder Tannenzapfen. Stelle dich vor dein Zahlenrad. Werfe beide Steine vorsichtig in den Kreis. Auf welchen Zahlen sind sie gelandet? Zum Beispiel auf der 7 und der 8? Dann ist deine Aufgabe: 7 mal 8.
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Wenn du keine Steine hast oder lieber hüpfen willst, geht das auch. Du hüpfst mit beiden Füßen auf zwei Zahlen. Die Zahlen, auf denen du landest, sind deine Aufgabe. Manchmal liegt der Stein zwischen zwei Zahlen, dann nehme einfach die Zahl, die näher dran ist.
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Wenn du fertig bist, werfe die Steine neu oder hüpfe nochmal und rechne die nächste Aufgabe. Du bist schon gut? Dann baue dir doch ein zweites Zahlenrad daneben. So kannst du auch größere Aufgaben wie 11 mal 11 üben.
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Wenn du mit dem Körper lernst, merkt sich dein Gehirn die Aufgaben besser. Du kannst die Zahlen fühlen, hören, sehen. Du kannst dich bewegen, lachen, spielen. So wird aus dem Einmaleins kein trockenes Auswendiglernen, sondern ein Spiel, bei dem du dich freust.
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Wichtig ist nicht, alles sofort zu können. Wichtig ist, dass du dich traust. Dass du übst. Und dass du dranbleibst. Wenn dir das Spaß macht, kannst du auch neue Kreidespiele mit Matheaufgaben erfinden.
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